Prozedere der klassisch-homöopathischen Therapie

Zuerst erfolgt anhand eines ausführlichen Fragebogens die Erhebung der homöopathischen Krankengeschichte Ihrer Katze (Anamnese). Diesen Fragebogen erhalten Sie von mir per E-mail. Wenn Sie den Fragebogen nach bestem Wissen ausgefüllt haben, senden Sie mir diesen zurück (zusammen mit Fotos/Videos Ihrer Katze und medizinischen Vorbefunden falls vorhanden). Die anschließende ausführliche Besprechung der Krankengeschichte findet bis auf Weiteres aufgrund der aktuellen Coronasituation telefonisch statt, da in weniger schweren Fällen eine Behandlung auch ohne Hausbesuch erfolgen kann. Dabei wird individuell nach Krankheitsbild und Allgemeinzustand Ihrer Katze entschieden, ob die telefonische Erhebung der Krankengeschichte für die Erstellung  eines Therapieplans ausreichend ist.

Auf Basis der erhobenen Anamnese erfolgt im Rahmen der sogenannten Repertorisation die weitere Analyse zur Ermittlung der zu den Beschwerden Ihrer Katze passenden homöopathischen Arznei in hoher Potenz. Diese erhalten Sie dann von mir inklusive einer genauen Beschreibung zur Verabreichung. Je nach Krankheitsbild kann es manchmal notwendig sein, zusätzlich täglich niedrigpotente Mittel zu verabreichen, beispielsweise bei Tumor-, Herz-, Nieren- oder Viruserkrankungen. Im Fall komplexer oder akuter Erkrankungen kann die Therapie auch aus einer Abfolge mehrerer hochpotenter Mittel bestehen. Bei einigen Krankheitsbildern kann zudem die Gabe eines Mikroimmuntherapie-Präparates, von Bachblüten oder Nahrungsergänzungsmitteln sowie eine Futterumstellung sinnvoll sein. Den ausgearbeiteten Therapieplan sende ich Ihnen per Email. Anschließend sollten Sie in den folgenden Wochen alle Veränderungen, die Sie an Ihrer Katze beobachten, schriftlich festhalten und bei Fragen oder Auffälligkeiten mit mir Rücksprache halten. 

Bei chronischen Erkrankungen sollte nach ca. vier bis sechs Wochen im Rahmen der Folgeanamnese der Therapieverlauf Ihrer Katze kontrolliert werden. Dann wird je nach bisherigem Behandlungserfolg das weitere Prozedere festgelegt und entschieden, ob eine erneute Repertorisation zur Bestimmung eines homöopathischen Folgemittels notwendig ist.